Prof. Dr. Heinzpeter Hempelmann

Kurzvita

  • Studium der Theologie und Philosophie in Bonn und Tübingen, Abschluss mit 1. theol. Examen und M.A. in Philosophie
  • 1982 – 1988 Theologischer Referent der Pfarrergebetsbruderschaft
  • 1989 – 1991 Vikar der Evang. Landeskirche in Württemberg in Ammerbuch, anschl. 2. Theologisches Examen
  • 1991 – 1992 Pfarrvikar der Evang. Landeskirche in Württemberg
  • 1992 Promotion zum Dr. theol. in Mainz
  • 1992 – 1995 Referent für theologische Grundsatzfragen im Amt für missionarische Dienste der Evang. Landeskirche in Württemberg
  • 1995 – 2007 Dozent für Systematische Theologie am Theologischen Seminar der Liebenzeller Mission in Bad Liebenzell, davon von
  • 1996 – 2005 als Direktor des Seminars
  • seit 2007 Wissenschaftlicher Referent beim Oberkirchenrat der württembergischen Landeskirche
  • seit 2007 Dozent in TABOR
  • seit Herbst 2010 als Honorarprofessor

Mitgliedschaften und Gremien

  • Hauptherausgeber der Zeitschrift „Theologische Beiträge“, zusammen mit Prof. Dr. M. Herbst, Greifswald
  • Hauptherausgeber des „Evangelisches Lexikon für Theologie und Gemeinde“ (2. Aufl), zusammen mit Prof. Dr. U. Swarat, Berlin
  • Lizensierter Consultant-Partner des Sinus-Forschungsinstituts, Heidelberg-Berlin
  • Wissenschaftlicher Beirat des Marburger Institutes für Religion und Psychotherapie
  • Karl-Heim-Gesellschaft
  • Arbeitskreis für lebendige Theologie innerhalb der Ev. Landeskirche in Württemberg
  • Arbeitskreis für missionarische Verkündigung in Württemberg
  • Arbeitskreis für evangelikale Theologie
  • Lausanner Komitee für Weltevangelisation, Deutscher Zweig
  • Arbeitskreis für evangelikale Missiologie e.V.

Forschungsinteressen

Forschungsprojekte

  • Theologische Verantwortung, Begleitung und Auswertung der SINUS-Studie „Evangelisch in Baden-Württemberg“, durchgeführt im Auftrag der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und der
  • Evangelischen Kirche in Baden (Projektdauer: 2012-2013)
  • Mitarbeit am interdisziplinären Forschungsprojekt „Gebet“ (Projektdauer: 02/2009-12/2012, zugeordnet zu FB II)
  • Edition der zweiten Auflage des „Evangelischen Lexikons für Theologie und Gemeinde“, Konzeption der Fachbereiche Mission, (Religions-)Philosophie, Humanwissenschaften
  • Die Unerreichten erreichen: zu Notwendigkeit und Möglichkeit milieuübergeifenden kirchlichen Handelns, Projektdauer: 1/2009-12/2011, zugeordnet zu FB III, mit Verbindungen zu FB I
  • Kirche in der Postmoderne, Projektdauer: 1/2006-12/2010, zugeordnet zu FB III, mit Verbindungen zu FB I

Veröffentlichungen in Auswahl

  • Ortsgemeinden und Fresh Expressions im Spannungsfeld — Ekklesiologie für frische und bewährte Formen von Kirche, in: Christiane Moldenhauer/ Georg Warnecke (Hrsg.): Gemeinde im Kontext. Neue Ausdrucksformen gemeindlichen Lebens, Neukirchen-Vluyn 2012, 97-111.
  • zusammen mit Michael Herbst: Vom gekreuzigten Gott reden. Wie wir Passion, Sühne und Opfer heute verständlich machen können, Gießen 2011.
  • Wenn die „Mükke“ dreimal zusticht. Milieuübergreifendes kirchliches Handeln, basiert auf kirchendemographischen Erhebungen als Projekt des EKD-Zentrums Mission in der Region, aus: Hans-Hermann Pompe/ Thomas Schlegel (Hrsg.) MitMenschen gewinnen. Wegmarken für Mission in der Region, Leipzig 2011, 51-66 (Kirche im Aufbruch; Bd. 2).
  • Der Neue Atheismus und was Christen von ihm lernen können, Gießen 2010.
  • Nach der Zeit des Christentums: Warum Kirche von der Postmoderne profitieren kann und Konkurrenz das Geschäft belebt, Gießen 2009.
  • „Wir haben den Horizont weggewischt.“ Postmoderner Wahrheitspluralismus und christliches Wahrheitszeugnis, Wie die wahre Wahrheit zur Fabel wurde, Bd. I, Wuppertal 2008.
  • Monotheismus — „vielleicht die grösste Gefahr der bisherigen Menschheit“ (F. Nietzsche). Zur neueren Diskussion um das Konflikt- und Gewaltpotenzial monotheistischer Religionen, In: Ichthys 46, 2008, 3-29.
  • Wenn die Bibel nicht mehr spricht: Kleine Pathologie geistlichen Hörens, ThBeitr 39, 2008, S. 280-298.
  • Kenotische Partizipation. Philosophisch begriffene Postmoderne als theologische Herausforderung, in: Martin Reppenhagen, Michael Herbst (Hg.): Kirche in der Postmoderne. Beiträge zu Evangelisation und Gemeindeentwicklung Bd. 6, Neukirchen-Vlyn 2008.
  • Rückkehr oder Aus-Kehr der Religion? Christlicher Glaube braucht die Kritik der Religion, aber nicht die von Richard Dawkins, ThBeitr 39, 2008, S. 49-52.
  • „Was sind denn diese Kirchen noch … ?“ Christliche Gemeinde vor den Herausforderungen der Postmoderne, Wuppertal 2006 (2. Auflage 2008).
  • Gemeinsam mit Johannes von Lüpke und Werner Neuer: Realistische Theologie. Eine Hinführung zu Adolf Schlatter, Gießen 2006.
  • Wortgetreu oder leserfreundlich? Grundfragen der Bibelübersetzung, Wuppertal 2005.
  • Theologie aus Leidenschaft. Wie Frömmigkeit und Wissenschaft zur Einheit finden, Gießen/Basel 2004.
  • Jesus lebt — das Grab ist leer! Wie glaubhaft ist die Auferstehung?, Wuppertal/Bad Liebenzell, 2002.
  • Gott in der Erlebnisgesellschaft. Postmoderne als theologische Herausforderung, Wuppertal, Bad Liebenzell, 2001; 2. Auflage 2003.
  • Nicht auf der Schrift, sondern unter ihr. Grundsätze und Grundzüge einer Hermeneutik der Demut, Lahr 2000.
  • Wie wir denken können. Lernen von der Offenbarung des dreieinigen Gottes für Wissenschaftstheorie, Sprachphilosophie und Hermeneutik, Wuppertal 2000.
  • Glauben wir alle an denselben Gott? Christlicher Glaube in einer nachchristlichen Gesellschaft, Wuppertal/Bad Liebenzell 1997.
  • Gemeindegründung. Perspektive für eine Kirche von morgen?, Gießen/Basel 1996.
  • Wahrheit ohne Toleranz — Toleranz ohne Wahrheit? Chancen und Grenzen des Dialogs mit Andersgläubigen, Wuppertal 1995; 2. Auflage, 1997.
  • Gott kennen ist Leben. Was den Kern des christlichen Glaubens ausmacht, Neuhausen 1994.
  • „Unaufhebbare Subjektivität Gottes“. Probleme einer Lehre vom concursus divinus, dargestellt anhand von Karl Barths „Kirchlicher Dogmatik“, Wuppertal 1992 (TVG 376).
  • Klaus Haacker/Heinzpeter Hempelmann: Hebraica Veritas. Die hebräische Grundlage der biblischen Theologie als exegetische und systematische Aufgabe, Wuppertal/Zürich 1989; darin: Veritas hebraica als Grundlage christlicher Theologie. Zur systematisch-theologischen Relevanz der biblisch-hebräischen Sprachgestalt (S. 39-78).
  • „Gott — ein Schriftsteller!“ Johann Georg Hamann Über die End-Äußerung Gottes ins Wort der Heiligen Schrift und ihre hermeneutischen Konsequenzen, Wuppertal 1988.
  • Adolf Schlatter: Atheistische Methoden in der Theologie, mit einem Beitrag von Paul Jäger, hg. von Heinzpeter Hempelmann, Wuppertal 1985 (ThuD; Heft 43); darin ders.: Theologie als Wissenschaft vor der Wirklichkeit Gottes (S. 31-47).
  • Grundfragen der Schriftauslegung. Ein Arbeitsbuch mit Texten von Martin Luther, Adolf Schlatter, Karl Barth, Ernst Käsemann, Gerhard Ebeling, Gerhard Maier und Peter Stuhlmacher, Wuppertal 1983; 2. erweiterte Auflage, Wuppertal 1998.
  • Die Auferstehung Jesu Christi — eine historische Tatsache? Argumente für den Osterglauben, Wuppertal/Zürich, zweite, um ein Vorwort erweiterte Auflage 1995; 3. erweiterte Auflage 2003.
  • Kritischer Rationalismus und Theologie als Wissenschaft. Zur Frage nach dem Wirklichkeitsbezug des christlichen Glaubens, Wuppertal 1980 (TVG 302), 2. Auflage 1987.

Eine vollständige Liste der Veröffentlichungen finden Sie hier.

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