Prof. Dr. Henning Freund

Professor für Religionspsychologie

Prof. Dr. Henning Freund

Kurzvita

  • 1989-1995 Studium der Psychologie, Europäischen Ethnologie und Evangelischen Theologie an der Goethe Universität Frankfurt/M
  • 1995 Diplom in Psychologie, Diplomarbeit "Religiöse Orientierung und Bewältigungsstrategien"
  • 1995-1999 Tätigkeit als Psychologe in der Klinik Hohe Mark, Oberursel
  • 1995-1999 Weiterbildung Psychologische Psychotherapie (Verhaltenstherapie) an der Goethe-Universität, Frankfurt/M
  • 1999 Approbation als Psychologischer Psychotherapeut
  • 2000-2002 Weiterbildung zum Supervisor (BDP) an der Deutschen Psychologen Akademie, Bonn
  • 2003-2004 Feldforschungsaufenthalt in Ferden/VS, Schweiz mit einem Promotionsstipendium des DAAD und Unterstützung der Arnold-Niederer-Stiftung
  • 2006 Promotion zum Dr. phil. im Fach Europäische Ethnologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg/Br.
  • 2007-2010 Dozent für kulturvergleichende Psychologie am Internationalen Doktorandenkolleg der Universität Heidelberg "Interkulturelle Ätiologie- und Therapiemodelle bei Depressionen im Vergleich Deutschland - Chile"
  • 1999-2013 Psychologischer Leiter der Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Klinik Hohe Mark in Frankfurt/Main
  • Seit 2014 Tätigkeit in eigener Privatpraxis für Psychotherapie in Heidelberg
  • Seit Sept. 2011 als Professor für Religionspsychologie an der Evangelischen Hochschule TABOR

Weitere Aufgaben an der Ev. Hochschule TABOR:

  • Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Marburger Instituts für Religion und Psychotherapie
  • Studienleiter des M.A. Religion und Psychotherapie

Mitgliedschaften und Gremien

  • Mitglied im Fachreferat „Religiosität und Spiritualität“ der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)
  • Mitglied in der Arbeitsgruppe Religionspsychologie, Spiritualität und Psychomarkt des Bund Deutscher Psychologen (BDP)
  • Mitgliedschaft in der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge (APS)
  • Mitgliedschaft in der Landespsychotherapeutenkammer Hessen (LPPKJP Hessen)
  • Mitherausgeber der Fachzeitschrift Psychotherapie & Seelsorge (P&S).

Forschungsprojekte

    • Dankbarkeit im religiösen Kontext - Theologische und empirisch-psychologische Aspekte einer interdisziplinären Erkundung (Projektdauer: 07/2012-07/2015, zugeordnet zu FB II)
    • Eine Analyse von Werk und Wirkungsgeschichte Dr. Alfred Lechlers mit Schwerpunkt auf sein psychiatrisches Handeln im der NS-Zeit und seine religionspsychopathologischen Konzepte (Projekt-dauer: 07/2012-07/2015, zugeordnet zu FB I und FB II)
    • Narrative Identitätskonstruktion nach Sozialisation in der totalitären Sekte Colonia Dignidad (in Kooperation mit dem Deutsch-Chilenischen Doktorandenkolleg der Universität Heidelberg) (Projektdauer: 06/2009-05/2013) (zugeordnet zu FB III, mit Verbindungen zu FB II)
    • Gebetsgemeinschaft und Sozialstruktur. Mitarbeit am interdisziplinären Forschungsprojekt „Gebet“, (Projektdauer: 02/2009-12/2012, zugeordnet zu FB II)

    Wichtige Veröffentlichungen

    1. Dietz T und Freund H (Hrsg.) (2014): Gebet und Erfahrung. (SEHT 5) Münster (Erscheint 2014).
    2. Freund H (2014): Verhaltenstherapie und Spiritualität/Religiosität. Modelle für eine Integration. In: Spritual Care,1 (erscheint 2014).
    3. Shim G, Freund H, Stopsack M, Kämmerer A and Barnow S (2013): Acculturation, self-construal, mental and physical health: An explorative study of East Asian students in Germany. In: International Journal of Psychology, Article first published online: 11. Nov 2013 | DOI: 10.1002/ijop.12008
    4. Richard M und Freund H (2012): Religiosität und Spiritualität in der Psychotherapie, In: Psychotherapeutenjournal 03/2012, S. 202-209.
    5. Freund H (2012): Religion als Trauma und Bewältigungshilfe am Beispiel der totalitären Gemeinschaft Colonia Dignidad. In: M. Utsch (Hrsg.): Pathologische Religiosität. Genese, Beispiele, Behandlungsansätze. Stuttgart: Kohlhammer, S. 106-136.
    6. Freund H, Zimmermann J, Pfeiffer N, Conradi A, Hunger C, Riedel F, Boysen F, Schwinn L, Rost R, Cierpka M und Kämmerer A (2012) : Wie lässt sich der Einfluss von Kultur auf Erleben und Verhalten messen? Konzeptuelle und empirische Einführung einer multidimensionalen Kultur-Fragebogenbatterie. In: Diagnostica, 58 (2), S. 53-63.
    7. Freund H (2011): Stufen und Klippen. Glaubensentwicklung als Teil der Persönlichkeitsbildung. Magazin für Psychotherapie und Seelsorge , 03/2011.
    8. Freund H (2009) : Les disparités socio-économiques dans une commune de montagne valaisanne et leur (in)visibilité. In : ethnographiques.org, Numéro 18 - juin 2009 [en ligne].(http://www.ethnographiques.org/2009/ Freund - consulté le 9.03.2010).
    9. Freund H (2009) Persönliche Objekte. In: A. Kämmerer und S. Fliegel (Hrsg.): Psychotherapeutische Schätze II. dgvt-Verlag: Tübingen.
    10. Freund H (2008): "Colonia Dignidad". Der Öffnungsprozess einer geschlossenen Gemeinschaft. In: EZW Materialdienst. Zeitschrift für Religions- und Weltanschauungsfragen 71, S. 180-185.
    11. Freund H (2008): Zum Mythos sozialer Homogenität der "little community". In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde 104, S. 127-140.
    12. Freund H (2007): Blockbau in Bewegung. Ökonomiegebäude als Bedeutungsträger alpiner Sachkultur. Eine Mikroanalyse am Beispiel der Gemeinde Ferden/Lötschental, Schweiz. Waxmann: Münster 2007.
    13. Freund H (2007): Distanz und Nähe in der Feldforschung. In: Schweizer Volkskunde 97/3, S. 75-81.
    14. Büntgen U, Bellwald I, Kalbermatten H, Schmidhalter M., Frank D, Freund H, Bellwald W, Neuwirth B, Nässer M and Esper J (2006): 700 years of settlement and building history in the Lötschental/Switzerland. In: Erdkunde. Archiv für wissenschaftliche Geographie. 60/2, S. 96-112.
    15. Freund H (2006) "Faldum ist der Himmel". Bedeutungswandel von Alpgebäuden am Beispiel der Faldumalp, Gemeinde Ferden/Lötschental. In: Kantonales Museum für Geschichte Sitten und Alpmuseum Riederalp (Hrsg.): Kein Volk von Hirten. Alpwirtschaft im Wallis. Ethnologische Reihe Nr. 8, Baden, S. 173-182.

    Warum TABOR?

    • Prof. Dr. Thorsten Dietz

      „Am Studium der Theologie fasziniert mich, dass Gottes Größe uns gleichzeitig zum Nachdenken und zum Staunen führt. Als Dozent an der Ev. Hochschule TABOR mache ich diese Erfahrung immer wieder und in ganz unterschiedlichen Lehrveranstaltungen, vom B.A. Ev. Theologie bis hin zum M.A. Religion und Psychotherapie."

    • Prof. Dr. Frank Lüdke

      „Ich lehre gern in TABOR, weil ich für die Studierenden im B.A. Ev. Theologie kein abgehobener Professor bin, sondern auch mit ihnen lache, bete und um die besten Antworten ringe.“

    • Doris Möser-Schmidt

      „An TABOR begeistert mich, dass ich die Studierenden des B.A. Ev. Theologie auch nach ihrem Studium immer wieder sehe. Es ist toll, mitzuverfolgen, was Gott aus Menschen macht, und wie die eigenen Lehrveranstaltungen etwas dazu beitragen konnten.“