Wohnheim überfüllt – neue Wohnräume in „Haus zu den Bergen“

Ein besonderer Baustein des Studierens an der Evangelischen Hochschule TABOR ist das gemeinsame Leben im Wohnheim unserer Studierenden. Mit derzeit 52 Studierenden ist das Wohnheim restlos gefüllt und wir müssen für das Wintersemester 2012/2013 weiteren Raum für Wohnzwecke schaffen.

Das sind, Gott sei Dank, gute Nachrichten. Allerdings bedeutet dies, bisher für den Gästebereich genutzte Räume zu renovieren und an die Bedürfnisse des Studienalltags anzupassen. So haben wir entschieden, dass ab September in unserem „Haus zu den Bergen“ zwei Etagen mit acht Einzelzimmern für unsere Studierenden als Wohn- und Studienräume vorbereitet werden.

Lesen Sie selbst, welche Bedeutung das gemeinsame Leben und Wohnen für unsere Studierenden hat:

„TABOR ist eine Studien- und Lebensgemeinschaft. Im Wohnheim ergänzt sich beides und baut aufeinander auf: Die Möglichkeit der Gemeinschaft mit Mitstudierenden, die sich mit ganz ähnlichen Fragen beschäftigen, empfinde ich als sehr bereichernd. So muss ich mit den Fragestellungen des Theologiestudiums, die mich oft in meinem eigenen Leben berühren, nicht alleine bleiben. Mein geistliches wie persönliches Wachstum kann von den Erfahrungen und Erlebnissen der Anderen profitieren, weil der Austausch untereinander über das Studium hinaus möglich ist. Wenn man das Leben miteinander teilt, lernt man sich selbst besser kennen - aber eben auch mal ganz neue Perspektiven darauf, wie es aussehen kann, mit Gott unterwegs zu sein.“ Lorenz Timnik, 2. Semester

„Wohnen im Wohnheim bedeutet für mich nicht nur die direkte Nähe zu Seminarräumen und Bibliothek und den Luxus des gemeinsamen Essens, sondern es beinhaltet ein Leben in geistlicher, ermutigender und positiv herausfordernder Gemeinschaft. Besonders für mich als Erstsemester ist die anfängliche Unterstützung der höheren Jahrgänge praktische Hilfe und Bereicherung für die Gestaltung des geistlichen Lebens. Die sich entwickelnden Freundschaften möchte ich nicht missen und der Zusammenhalt meines Jahrgangs wird auch durch das Zusammenleben gestärkt.“ Ann-Christin Dombrowski, 2. Semester

Wir versuchen, die notwendigen Renovierungs- und Umbaumaßnahmen möglichst in Eigenleistung durchzuführen. Unsere Studierenden sind hoch motiviert und haben selbstverständlich ihre Mitarbeit zugesagt.

Dennoch kommen auf uns zusätzliche Kosten zu: Materialkosten für die Renovierungsarbeiten, Ausgaben für notwendige Möbel, passende Schreibtische und Regale, sowie Kosten für die Umgestaltung der notwendigen Gemeinschaftsräume, z.B. eines gemeinsamen Wohnraums, Einrichtung einer kleinen Küche und Anschaffung einer Waschmaschine. Schnell addieren sich die Summen zu einigen Tausend Euro.

Sie können uns durch eine Spende helfen, neuen Wohnraum für Studierende zu schaffen. (Verwendungszweck: „Projekt: neuer Wohnraum“, Spendeninformationen hier)

Warum TABOR?

  • Jonathan Weider
    B.A. Ev. Theologie

    "TABOR fordert meinen Glauben immer wieder heraus, aber ich muss diesen Prozess nicht alleine durchmachen. Genau die Verbindung aus intensiver Gemeinschaft und gutem Studium macht TABOR für mich zu etwas besonderem und bereitet mich vor auf die Arbeit in der Gemeinde und auf ein Leben mit Jesus."

  • Ben Kohlstedt
    B.A. Ev. Theologie

    TABOR... wenn Du Wert legst auf:
    1. praxisnahes Studieren an einer Hochschule
    2. Anbindung an einen Gemeindeverbund
    3. Mitgestaltung der Studien- und Lebensgemeinschaft

    Ich wollte:
    1. ein praxisnahes Studium in einer Universitätsstadt
    2. in meiner Persönlichkeit herausgefordert werden
    3. aktive Einbindung in eine Lebensgemeinschaft
    4. individuelle Arbeitsplatzvermittlung

  • Philip Geppert
    B.A. Ev. Theologie

    "Das hohe Arbeitspensum ist zwar hart, aber das Studieren in einer intensiven Gemeinschaft kitzelt so manches Potential aus mir heraus, das ich nicht kannte.
    Die Gemeinschaft unter den Studierenden ist sowieso der Bestandteil in TABOR, durch den Gott mich immer wieder inspiriert, animiert und aufweckt. Es ist echt interessant, was für Menschen man hier intensiv kennenlernt und wie man neu lernt sein Leben zu gestalten."

  • Sabine Zöllner
    B.A. Ev. Theologie

    "Ich habe mich für TABOR entschieden, weil ich ein Theologiestudium wollte, in dem ich sowohl als Persönlichkeit wie auch als Christ reife, denn für mich ergibt das eine ohne das andere keinen Sinn. In TABOR habe ich genau das gefunden: Mentoring, geistliche Gemeinschaft, gemeinsames Leben mit anderen Studenten und ein fundiertes, praxisrelevantes Studium."

  • Sara Stowicek
    B.A. Ev. Theologie

    "Weil Glauben letztlich nicht mit Sätzen erfasst werden kann, genieße ich es, dass TABOR nicht nur eine Studien-, sondern auch eine Lebensgemeinschaft ist. Wir sind gemeinsam unterwegs - in geistlicher Gemeinschaft, im Studium und in praktischen Erfahrungen. Grenzen können dann erweitert werden, wenn man bereit ist, sie an Gottes Hand zu Überschreiten."

  • Steffen Malich
    B.A. Ev. Theologie

    "TABOR ist für mich ein Ort, an dem ich mich mit meinem Glauben und dem Glauben anderer intensiv auseinandersetzen darf und muss. Das, was TABOR ausmacht ist, dass ich damit nicht allein bin, sondern in der Gemeinschaft mit anderen Studierenden und in enger Begleitung durch einen Mentor. Der persönliche Kontakt zu Dozenten und Mitarbeitern ist mir ein großer Schatz."