Begleiteter Berufseinstieg

Damit der Übergang vom Studium in die Berufspraxis gelingt, schließt sich an das B.A. Studium eine zweijährige Ausbildungs- und Einarbeitungszeit im begleiteten Berufseinstieg an.

Ziel dieser Einarbeitungszeit ist es, den Studierenden einen begleiteten Zugang in die Gemeindearbeit zu ermöglichen, die Vision der theologischen Ausbildung in die Praxis umzusetzen und einen eigenen Zugang zur Rolle als Hauptamtlicher zu entwickeln und auszubauen.  

Diese Ausbildungs- und Einarbeitungsphase ist geprägt durch zwei Besonderheiten:

 1. Sendung

Mit Sendung beschreiben wir das gemeinsame Bemühen, unter Berücksichtigung der Gaben und Fähigkeiten sowie der familiären Situation der Absolventen eine geeignete Stelle zu finden. In der Regel suchen sich Absolventen ihre Stellen nicht selbst und unterliegen auch nicht einem offiziellen Bewerbungsverfahren. Die erste Stelle wird ihnen nach Vorgesprächen durch die Trägerstiftung der Hochschule vermittelt.

 2. Reflexions-, Begleitungs- und Fortbildungsmaßnahmen

  • Begleitung in der Gemeinde durch den örtlichen Dienstvorgesetzten.
  • Begleitung durch einen Mentor, der hilft, die Rolle als Hauptamtlicher einzunehmen.
  • Begleitung durch Tabor in Form eines Anfangsbesuchs, beruflicher Reflexions- und Fortbildungseinheiten (vier Blockseminare in Marburg) und durch Vermittlung in evtl. auftretenden Krisen- oder Konfliktsituationen.

Die Erfahrungen der Absolventinnen und Absolventen zeigen, dass gerade der begleitete Berufseinstieg eine besondere Stärke des Studiums an der Ev. Hochschule Tabor ist. Links zu einigen Tabor-Absolventen und deren aktueller Tätigkeit finden Sie hier.

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