Februar 2012

 

Peter Hirschberg: 

Israel und die palästinensischen Gebiete

EVAs Biblische Reiseführer, hrg. von
Christoph vom Brocke und Christfried Böttrich

 

Verlag: Evangelische Verlagsanstalt Leipzig

Jahr: 2011

Seiten: 348

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-374-02841-2

19,80 Euro

Der "biblische Reiseführer" ist eine willkommene Ergänzung zur üblichen Literatur für Reisende nach Israel oder in die palästinensischen Gebiete. Entsprechend dem Konzept der gesamten Reihe konzentriert sich Hirschberg auf fundierte Ausführungen zu den biblischen Bezügen und anschauliche Erläuterungen zu Geschichte und Archäologie der einzelnen Orte. Öffnungszeiten oder auch Restauranttipps sucht man in diesem Werk vergebens.

Ein Band über das Heilige Land erfordert bei einem solchen Konzept in besonderer Weise, dass der Autor aus der Fülle der Stätten und Informationen das Wesentliche auswählt. Hirschberg löst diese Aufgabe sehr souverän. Er konzentriert sich vor allem auf die zentralen Orte der Jesusgeschichte und ordnet den Stoff auch nach der geographischen Grundlinie der Evangelien an: Von Galiläa über die Jordansenke und Samaria nach Jerusalem. Über die neutestamentlich relevanten Orte hinaus werden in diesen Gebieten dann auch Hazor, Megiddo, Gamla und andere mehr erwähnt - ebenfalls noch wesentlich ausführlicher als in vielen konventionellen Reiseführern. Nach Jerusalem folgt  anschließend noch ein Abschnitt zum Süden des Landes und der Küstenebene. Hirschberg nutzt diesen Aufbau, um als letzten Ort Emmaus/Nikopolis zu besprechen und das Buch mit einem Abschnitt über den Weg nach Emmaus (Lk 24) zu schließen. So werden die Ortsbeschreibungen passend abgerundet und das Buch erhält ein inneres Ziel.

Die einzelnen Erläuterungen sind jeweils sehr informativ und gut verständlich. Sie werden über ein ausführliches Inhaltsverzeichnis, ein Stichwortverzeichnis und ein Bibelstellenregister erschlossen. Letzteres ist allerdings etwas gewöhnungsbedürftig, da alphabetisch geordnet, von Amos bis 2Sam. 
Vor der Beschreibung der einzelnen Orte gibt Hirschberg auf ca. 20 Seiten einen Überblick zur Geschichte Israels, von der Frühzeit (13.-11. Jh. v.Chr.) bis zur neutestamentlichen Zeit, mit einem kurzen Ausblick auf die Jahrhunderte bis zum heutigen Staat Israel. Behutsam konfrontiert er die Leser dabei auch mit archäologischen Ergebnissen und den darauf aufbauenden Theorien etwa
über die Entstehung des Volkes Israel, die sich nicht so einfach mit den  biblischen Erzählungen in Übereinstimmung bringen lassen. Hin und wieder würde man sich dabei wünschen, dass auch bestimmte archäologische Ergebnisse ähnlich kritisch betrachtet werden wie manche biblischen Texte. Doch insgesamt gelingt es Hirschberg in diesem Abschnitt, angesichts einer schwierigen Forschungslage einen für sein Zielpublikum angemessenen und gut lesbaren Überblick zu geben. 

Prof. Dr. Christoph Rösel
Zuerst veröffentlicht in: Opens external link in new windowtheologische beiträge 42/2011, S. 377.
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Verlages

Warum Tabor?

  • Jonathan Weider
    (Jahrgang 2007)

    "TABOR fordert meinen Glauben immer wieder heraus, aber ich muss diesen Prozess nicht alleine durchmachen. Genau die Verbindung aus intensiver Gemeinschaft und gutem Studium macht TABOR für mich zu etwas besonderem und bereitet mich vor auf die Arbeit in der Gemeinde und auf ein Leben mit Jesus."

  • Ben Kohlstedt
    (Jahrgang 2010)

    TABOR... wenn Du Wert legst auf:
    1. praxisnahes Studieren an einer Hochschule
    2. Anbindung an einen Gemeindeverbund
    3. Mitgestaltung der Studien- und Lebensgemeinschaft

    Ich wollte:
    1. ein praxisnahes Studium in einer Universitätsstadt
    2. in meiner Persönlichkeit herausgefordert werden
    3. aktive Einbindung in eine Lebensgemeinschaft
    4. individuelle Arbeitsplatzvermittlung

  • Philip Geppert
    B.A. Ev. Theologie (Jahrgang 2010)

    "Das hohe Arbeitspensum ist zwar hart, aber das Studieren in einer intensiven Gemeinschaft kitzelt so manches Potential aus mir heraus, das ich nicht kannte.
    Die Gemeinschaft unter den Studierenden ist sowieso der Bestandteil in TABOR, durch den Gott mich immer wieder inspiriert, animiert und aufweckt. Es ist echt interessant, was für Menschen man hier intensiv kennenlernt und wie man neu lernt sein Leben zu gestalten."

  • Sabine Zöllner
    (Jahrgang 2007)

    "Ich habe mich für TABOR entschieden, weil ich ein Theologiestudium wollte, in dem ich sowohl als Persönlichkeit wie auch als Christ reife, denn für mich ergibt das eine ohne das andere keinen Sinn. In TABOR habe ich genau das gefunden: Mentoring, geistliche Gemeinschaft, gemeinsames Leben mit anderen Studenten und ein fundiertes, praxisrelevantes Studium."

  • Sara Stowicek
    B.A. Ev. Theologie (Jahrgang 2008)

    "Weil Glauben letztlich nicht mit Sätzen erfasst werden kann, genieße ich es, dass TABOR nicht nur eine Studien-, sondern auch eine Lebensgemeinschaft ist. Wir sind gemeinsam unterwegs - in geistlicher Gemeinschaft, im Studium und in praktischen Erfahrungen. Grenzen können dann erweitert werden, wenn man bereit ist, sie an Gottes Hand zu Überschreiten."

  • Steffen Malich
    B.A. Ev. Theologie (Jahrgang 2008)

    "TABOR ist für mich ein Ort, an dem ich mich mit meinem Glauben und dem Glauben anderer intensiv auseinandersetzen darf und muss. Das, was TABOR ausmacht ist, dass ich damit nicht allein bin, sondern in der Gemeinschaft mit anderen Studierenden und in enger Begleitung durch einen Mentor. Der persönliche Kontakt zu Dozenten und Mitarbeitern ist mir ein großer Schatz."