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Die Bedeutung einer gelebten Spiritualität für die Seelsorge nach Erich Schick

Forschungsbeschreibung

Der Begriff der Spiritualität ist aktueller denn je und hat sich zu einem Container-Begriff für alle möglichen spirituellen Suchbewegungen in der Postmoderne entwickelt. In der langen christlichen Tradition wurde der Begriff Spiritualität als gelebte Glaubenspraxis verstanden, wo Spiritualität in die Theologie mehr integriert und als eine Einheit gesehen worden ist. Auch dem neueren Pietismus wird vorgeworfen, dass er die Verbindung mit den klassischen Ansätzen der Spiritualität verloren hat. In diesem Forschungsprojekt wird der Frage nachgegangen, was für Aspekte der christlichen Spiritualität für die Seelsorge als geistliche Begleitung an Bedeutung gewinnen und welche Auswirkungen dadurch auf das seelsorgliche Verständnis entsteht. Dabei werden die Ausführungen des evangelischen Theologen Erich Schicks als einen Vertreter des neueren Pietismus in Zusammenhang mit seinem seelsorglichen Ansatz vorgestellt.

Projektrahmen

Projektleiter

Prof. Dr. Nahamm Kim

Laufzeit

2009 - 2014

Förderung

Haushalt der Ev. Hochschule Tabor

Publikationen

Die Bedeutung einer gelebten Spiritualität für die Seelsorge nach Erich Schick, in: Dietz, Thorsten/Freund, Henning (Hg.): Gebet und Erfahrung, SEHT 5, Münster 2015, 141-169.

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