Orientierung

Prof. Dr. Patricia Feise-Mahnkopp

Kurzvita

  • 1974-1994 Geboren und aufgewachsen in Hildesheim
  • 1994-1996 Grundstudium Magister Neue deutsche Literatur, Theater-, Film- & Fernsehwissenschaft in Prag und Berlin
  • 1996 Freie Kulturjournalistin (Print)
  • 1997-1998 Graduate Studies Germanic Languages and Literatures / Film and Media, Schwerpunkt mediale Bewusstseinsgeschichte; College Teaching in Theory and Practice, in Columbus/Ohio (USA), M.A. - Abschluss
  • 1998-2002 Studium der AV-Medienwissenschaften, Schwerpunkte Mediengeschichte, -theorie & -ästhetik / Cultural Studies in Potsdam-Babelsberg, Dipl.- Medienwiss. - Abschluss
  • 1998-2002 Freie Medienschaffende (Wissenschaftskommunikation, Infotainment)
  • 2003-2006 Doktoratsstudium / Stipendiatin im DFG-Graduiertenkolleg „Wahrnehmung der Geschlechterdifferenz in religiösen Symbolsystemen“ in Würzburg, Schwerpunkt Phänomenologie der Religion(en) und (ihrer) Medien, unter besonderer Berücksichtigung postsäkularer Medienkultur(en); Vermittlungsfragen — geschlechtergerechter — Ethik im christlichen und interreligiösen Kontext
  • 2003-2006 Lehrbeauftragte (Medien-, Kunst- & Kulturwissenschaften) an der Stiftung Universität Hildesheim und der CvO-Universität Oldenburg
  • 2006-2012 LfbA für Medienwissenschaft und -didaktik an der CvO-Universität Oldenburg
  • 2008 Promotion zum Dr. phil. an der HU Berlin mit einer Arbeit über die Ästhetik des Heiligen in der ‚Matrix‘ — Filmtrilogie (nebst vermittlungsorientiertem Exkurs in praktisch-philosophischem und -kulturtheologischen Kontext)
  • 2007-2009 Lehrbeauftragte (Praktische Theologie) an der Universität Osnabrück
  • 2009 - 2012 Elternzeit
  • 2014 Vertretung der Juniorprofessur (Sven Kluge) für Erziehungswissenschaft an der Alanus Universität für Kunst und Gesellschaft, Alfter (Standort Mannheim)
  • 2015 Berufung als Juniorprofessorin für Phänomenologie im bildungswissenschaftlichen Kontext (mit tenure track) an die Alanus Universität für Kunst und Gesellschaft, Alfter
  • 2018 Habilitationsäquivalenz durch erfolgreiche Zwischenevaluation
  • 2019-2020 Berufsbegl. Ausbildung zur Personenorientierten Maltherapeutin, IHK Zürich
  • 2021 Berufung als Professorin für Phänomenologie im philosophischen und (heil-) pädagogischen Kontext an die Alanus Universität, Alfter
  • 2022 Berufung als Professorin für Medien, Kommunikation und Ethik an die EH TABOR;
    Fortbildung zur Anleiterin in christlicher Meditation (Haus Schwanberg, Leitung: Pastorin Dr. Thea Vogt)

Mitgliedschaften und Gremien

  • GFM (Gesellschaft für Medienwissenschaft)
  • DGFÄ (Deutsche Gesellschaft für Ästhetik)
  • DGPF (Deutsche Gesellschaft für phänomenologische Forschung)
  • DGPA (Deutschsprachige Gesellschaft für Kunst und Psychopathologie des Ausdrucks)
  • SOPHERE (Society for the Phenomenology of Religious Experience): Member, Secretary
  • WPI (World Phenomenology Institute)

Forschungs- und Lehrschwerpunkte

  • Religion, Spiritualität, Weltanschauung in postsäkularer Gesellschaft
  • Erfahrungsräume und Wirkpotential des Heiligen
  • Mystik und Meditation gestern und heute
  • Phänomenologische Grundlagen der christlichen Ethik
  • Religionsphilosophie im Kontext der frühen phänomenologischen Bewegung
  • Theologische Implikationen in der zeitgenössischen philosophischen Phänomenologie
  • (Medien-) Kunst / (Pop) Kultur und Religion
  • (Hoch-) schulische und außerschulische Religionsvermittlung / Interreligiöser Dialog
  • Phänomenologie psychischer Ausnahmeerfahrungen und ihr künstlerischer Ausdruck

Wissenschaftliche Veröffentlichungen (Auswahl)

Monographien 

  • Bewusst/Sein und Überbewusst/Sein. Phänomenologische Betrachtungen im Anschluss an Gerda Walther und Edith Stein unter besonderer Berücksichtigung des „Gottesproblems“ bei Edmund Husserl (Habilitationsschrift, in Vorbereitung).
  • Die Ästhetik des Heiligen. Kunst, Kult und Geschlecht in der Matrix-Filmtrilogie. Köln, Wien, u.a.: Böhlau 2011 (auf Basis der gleichnamigen Dissertationsschrift, 2006, Humboldt-Universität zu Berlin).
  • Science, Sex und Gender in der Fernsehserie Akte X: Analyse eines popkulturellen Paradigmenwechsels. Berlin: trafo 2005 (basierend auf der Diplomarbeit, 2003, Hochschule für Film und Fernsehen ‚Konrad Wolf‘, Potsdam-Babelsberg).
  • Mit Lothar Mikos u.a. Im Auge der Kamera. Das Fernsehereignis Big Brother. Berlin: vistas 2000 (darin „Das Fernsehformat Big Brother – Zum Mischverhältnis sozialer und medialer Wirklichkeit, 105-138; „Exkurs: Zlatko als Kult- und Medienphänomen“, 140-153).

Herausgeberschaften  

  • Mit Andreas Lischewski & Thomas Schmaus: Macht und Ohnmacht des Menschen. Chancen und Grenzen seiner ‚Optimierbarkeit‘. Paderborn: Schöningh (in Vorbereitung)
  • Mit Philipp Stoellger: Pathos und Pathologie. Zur Identifikation und Distinktion religiöser und krankheitswertiger Erlebnisformen. Würzburg: Königshausen und Neumann (in Vorbereitung).
  • Mit Thomas Röske: ‚von zweifellos künstlerischem Wert‘ — Paul Goeschs Beitrag zur ästhetischen Moderne. Berlin: Kerber 2019.

Fachartikel und Buchbeiträge

In Vorbereitung

  • „Doppelte Grenzgänge: zur Ambivalenz des Religiösen zwischen Stabilisierung und Destabilisierung. Werkimmanente und patientenbiographische Betrachtungen zu Artefakten der Sammlung Prinzhorn“. In: Feise- Mahnkopp, P. / Stoellger, Ph. (Hrsg) Pathos und Pathologie. Zur Identifikation und Distinktion religiöser und krankheitswertiger Erlebnisformen. Würzburg: Königshausen und Neumann.
  • „Mediale Implikationen der (post-) modernen conditio humana – ein zweischneidiges Schwert.“ In: Feise-Mahnkopp, P. / Lischewski, A. / Schmaus, A. (Hrsg), Macht und Ohnmacht des Menschen. Chancen und Grenzen seiner ‚Optimierbarkeit‘. Paderborn: Schöningh.

Erschienen

  • In-between Mind, Spirit, and Being: A Critical Appreciation of Gerda Walther’s Phenomenology of Mysticism with Particular Reference to Correspondences to Post-Materialist Notions of Reality, in: Horizon. Studies in Phenomenology. SPECIAL ISSUEWOMEN PHENOMENOLOGISTS: HEDWIG CONRAD-MARTIUS, EDITH STEIN, GERDA WALTHER” (guest editors: RONNY MIRON, SIMONA BERTOLINI), Vol. 10, Number 2, 2021, 499 – 533.
  • „Maya Deren’s Claim for the ‚Ritualistic‘ Film or: Fusing the Sacred and the Profane for the Sake of the Real“. In: Reeh-Peters, Ch., Schmidt, S.W. and Weibel, P. (Eds.), The Real of Reality: The Realist Turn in Contemporary Film Theory. Leiden, Boston u.a.: Brill 2021, 243-58.
  • Transliminality — Comparing mystical and psychotic experiences on psychophenomenological grounds“. Open Theology 6 (2020): 720–738 (Topical Issue: Phenomenology of Religious Experience IV: Religious Experience and Description, edited by O. Louchakova-Schwartz, J. Nelson and A. Preston.
  • „Paul Goeschs spirituelles Werk: Phänomenologische, künstlerisch-ästhetische und path(olog)ische Implikationen“. In: Feise-Mahnkopp, P. / Röske, Th. (Hrsg), ‚von zweifellos künstlerischem Wert‘. Paul Goeschs Beitrag zur ästhetischen Moderne. Berlin: Kerber 2019, 124-164.
  • „Verschränkungen. Phänomenologische Betrachtungen der Video-Installation ‚extrem interessant‘ im Rahmen der Dubuffet-Ausstellung in der Sammlung Prinzhorn“. In: Sollberger, D. / Boehlke, E. / Kobbé, U. (Hrsg.), Das Eigene und das Fremde. Lengerich: Pabst 2017, 172–194.
  • „Metamorphosen der conditio humana im Zeichen der (medialen) Moderne. Analogien im Werk des Künstlerpatienten Jakob Mohr und im expressionistischen Stummfilmklassiker ‚Das Cabinet des Dr. Caligari‘ aus phänomenologischer Warte“. In: Sollberger, D. / Böning, J. / Schindler, G. (Hrsg.), Geheimnis. Psychologische, psychopathologische und künstlerische Ausdrucksformen im Spektrum zwischen Verheimlichen und Geheimnisvollem. Berlin: Frank & Timme 2016, S. 271–303.
  • „Zwischen ‚Meta-Pop‘, ‚religioider‘ Kunst und Kult: Zur Sozio-Ästhetik der ‚Matrix‘-Filmtrilogie“. In: Kleine, M. S. / Wilke, Th. (Hrsg) Performativität und Medialität Populärer Kulturen. Theorien, Ästhetiken, Praktiken. Wiesbaden: Springer VS 2013, 191-225.
  • „Maria Magdalena — Symbolfigur für ein geschlechtergerechtes Christsein in der Welt“. In: Schmiedel, S. (Hrsg) Gott ist kein Mann. Texte zur theologischen Geschlechterforschung. München: Kleine Verlag 2012, 55-61.
  • „Islamische Religionspädagogik im Zeichen der Postsäkularisierung“. In: Ucar, B. (Hrsg) Islamische Religionspädagogik zwischen authentischer Selbstverortung und dialogischer Öffnung. Frankfurt a. M.: Peter Lang 2011, 155-167.
  • „Religious Experience in Postsecular Media Culture“. In: Kirchhofer, A. / Stinshoff, R. (Eds) Religion, Secularity and Cultural Agency (Reihe Anglistik und Englischunterricht). Heidelberg: C. Winter Verlag 2010, pp 195-206.
  • Die Matrix-Filmtrilogie: Divina Commedia unserer Zeit. In: Deutsches Dante-Jahrbuch 2009 (84. Band), 153-171.
  • Mediendidaktisches Arbeiten mit der ‚Matrix‘-Filmtrilogie. In: Literatur in Wissenschaft und Unterricht (LWU), XLII 1/2 (2009), 97-112.
  • „Gewalt, Gender, Glaube in Gibsons Passion Christi. Diskurse, die unter die Haut gehen“. In: Villigster Werkstatt Interdisziplinarität (Hg) Haut — zwischen Innen und Außen: Organ. Fläche. Diskurs. Münster: LIT 2009, 68 – 80.
  • Science, Sex und Gender in der Fernsehserie Akte X: Analyse eines popkulturellen Paradigmenwechsels. Berlin: trafo 2005 (basierend auf der Diplomarbeit, 2003, Hochschule für Film und Fernsehen ‚Konrad Wolf‘, Potsdam-Babelsberg).
  • Mit Lothar Mikos u.a. Im Auge der Kamera. Das Fernsehereignis Big Brother. Berlin: vistas 2000 (darin „Das Fernsehformat Big Brother – Zum Mischverhältnis sozialer und medialer Wirklichkeit, 105-138; „Exkurs: Zlatko als Kult- und Medienphänomen“, 140-153).

Populäre Veröffentlichungen

  • Das Heilige erleben und deuten: Potentiale für Psychotherapie und Seelsorge. In P & S. Psychotherapie und Seelsorge (Themenheft „Heilig“), 04 (2020), 34-37.
  • Trinity in der ‚Matrix‘. Feminist Theology goes Pop. In: Schlangenbrut 11/2005, 22-26.

Wissenschaftliche Vorträge (Auswahl)

Upcoming

  • “Analyzing Mystical Experiences from the West and the East on Phenomenological Grounds in Reference to Husserl, Gerda Walther, and Edith Stein”. On behalf of the SoPheRe Panel
  • „Phenomenology and Mysticism“ at the Eastern American Philosophical Association (APA) Conference,  Montreal, Quebec / Canada (January 1, 2023 – January 7, 2023).

Past

  • “Meditative Practice In ‚Conspiritual‘ Contexts. Research Provoking Questions and Meta-theoretical-methodological Notes on Socio-phenomenological Grounds.“ On behalf of the 39th Annual International Human Science Research Conference “Building Bridges – State of the Science (During Pandemics)”, Pace University, N.Y. / USA (June 12-15, 2022).
  • „What Can Phenomenology as a Method Offer to the Research of RSE-phenomena?“ On behalf of the APA Central SoPheRE Panel | Religious/SpiritualExperience and Metaphysics, Central Division APA Meeting, Palmer House Hilton, Chicago, IL / USA (February 23, 2022 – February 26, 2022).
  • „Geistphilosophische Implikationen der (christlichen) Mystik — ein Blick zurück nach vorn.“ Anlässlich des Studientages „Weltreligionen“, Alanus Universität für Kunst und Gesellschaft, Alfter / Studienzentrum Mannheim (21.09.2021).
  • „Introspection as Method. Reflections on its Benefit for our Understanding of Transliminal Experiences from a Phenomenological Perspective.“ On behalf of ICNAP XII Conference „Methodology in Interdisciplinary Phenomenology“, Simon Silverman Phenomenology Center, Duquesne University, Pittsburgh, USA (June 8-10, 2020; postponed to June 9-10, 2021, hosted only via zoom).
  • „Comparing Religious and Pathological Religious Experience for the Benefit of a Phenomenological Psycho(patho)logy and Philosophy of Religion“. On behalf of the Second Regional Conference of the Society for the Phenomenology of Religious Experience (SOPHERE), Valparaiso University, Indiana / USA, co-hosted by the Departments of Psychology, Philosophy, and Theology (October 10-12, 2019).
  • „The Mystical Experience — Gerda Walthers Contribution to a Philosophical Phenomenology of Religion“. On behalf of The World Phenomenology Institute Cambridge Conference 2019 (Forty-Third Annual Cambridge Conference) „Women Phenomenologists — Past and Present“, Harvard University Faculty Club, Cambridge, MA / USA (5.-7.6.2019).
  • „Numinous Perception in Postsecular Culture, its Christian Conceptualization and Beyond. On behalf of the Conference „Imagining Christianity: A Phenomenological Discussion“, Franciscan University of Steubenville’s Austrian Campus, Gaming (3.-4.5.2019).
  • „Doppelte Grenzgänge: zur Ambivalenz des Religiösen zwischen Stabilisierung und Destabilisierung. Werkimmanente und (patienten-) künstlerbiographische Betrachtungen“.
  • Anlässlich des Workshops „Pathos & Pathologie. Interferenzen religiöser und pathologischer Wahrnehmungsmodi“, Theologisches Seminar, Universität Heidelberg (20.1.2017).
  • „Maya Deren’s Claim for the ‚Ritualistic‘ Film: Fusing the “Sacred” and the “Profane” for the sake of the Real“. On behalf of the International Conference on Philosophy and Film, ZKM | Centre for Art and Media, Karlsruhe (Germany) (2.-6.11.2016).
  • „Transreligiosität im bildnerischen Schaffen Paul Goeschs.“ Anlässlich der 10. Transdisziplinären Konferenz „Die Sprache der religiösen Erfahrung“ in Grzybowo (Gribow) bei Kolobrzeg (Kolberg) (Polen) (13.-14.9.2016).
  • „Theoretisch-methodologische Anmerkungen zu der Analyse postsäkularer Artefakte“. Anlässlich der Tagung „Performativität und Medialität Populärer Kulturen“, Martin-Luther- Universität in Halle / Wittenberge (03. – 04.12.2010).
  • „Postmodern Pastiche or Postsecular Rearticulation of Dante’s Divina Commedia? — Reflecting the Matrix — Trilogy“. Im Rahmen der Conference „Metamorphosing Dante“, ICI Berlin (24. – 26.09.2009).
  • „Religious Experience in Postsecular Media Culture“. Im Rahmen der Annual Conference of the German Association for the Study of British Cultures ‚Post-Secular Britain‘? Religion, Secularity, and Cultural Agency‘, CvO-Universität Oldenburg (20.-22. November 2008).
  • „Cyborgs, Götter und Programme“. Gastvortrag am Institut für Informatik und Gesellschaft der Universität Freiburg (14.11.2005).
  • „Embodiments of the Holy Ghost in Contemporary Popculture“. At the 2nd Christina Conference on Women’s Studies „Gender, Religion and Theory in Dialogue“, University of Helsinki, Finland (March, 3-5 2005).
  • „Ritual, Religion & Geschlecht in Kultmedien der Gegenwart“. Anlässlich der Jahrestagung für Frauenseelsorge der DBK ‚Ritual und Religion in postsäkularer Gesellschaft‘, vom 24.-26.01. 2005 in Bad Honnef (Bonn).

Persönliches Kontaktformular

CAPTCHA
Mit dieser Frage möchten wir feststellen, ob Sie ein menschlicher Besucher sind und kein Bot.
15 + 2 =
Lösen Sie diese einfache Mathe-Aufgabe und geben Sie das Ergebnis ein. Lautet die Aufgabe zum Beispiel "1+3", geben Sie "4" ein.
Top