Orientierung

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„Homosexualität“ als Kommunikationsherausforderung

Ungleichgewichte, die die Kommunikation verzerren

Ich möchte im Folgenden keine bestimmte Position vertreten oder bestreiten, sondern einen Beitrag leisten zur Kommunikation, präziser formuliert: zur Kommunikationsstörung, die wir wahrnehmen, wenn wir das Thema „HS“ in seinen verschiedenen Facetten artikulieren. Diese Kommunikationsstörung ist in mehrfacher Weise wahrnehmbar: Wir finden sie im innerevangelikalen Raum, hier speziell zwischen den Generationen. Der traditionelle konservative Standpunkt einer ablehnenden oder auch nur kritischen Haltung gegenüber HS wird von den jüngeren nachwachsenden Generationen, wiewohl ganz fromm und nachfolgebereit, nicht mehr oder kaum verstanden. Umgekehrt macht die Gleichgültigkeit der Jüngeren gegenüber dieser Frage, die für die Älteren vielfach die Bedeutung eines Schibboleth für Rechtgläubigkeit und richtige, biblische Theologie hatte, den Älteren vielfach große Mühe. Die einen fragen dann: Müssen wir wirklich so intolerant sein? Ist das noch christlich? Die anderen fragen dann: Sind wir dabei, liberal zu werden und unsere lange bewahrten Positionen preiszugeben?

Tangens Institut

Wie der Name „TANGENS“ assoziieren lässt, geht es um die Berührung von zwei Größen, bei unserem Institut um den Kontakt zwischen Evangelium und sich immer weiter säkularisierender und immer pluraler werdender Lebenswelt. TANGENS ist Dienstleister für Kirchen und Freikirchen, Einrichtungen im christlichen Raum und darüber hinaus. Das Institut arbeitet unter anderem mit dem SINUS- Sozialforschungsinstitut, Heidelberg/ Berlin zusammen und versteht sich als Bindeglied zwischen empirischer Sozialforschung einerseits und christlich-kirchlichen Einrichtungen, die sich zum Ziel setzen, das Evangelium auch in unserer pluralen und hoch ausdifferenzierten Gesellschaft „allem Volk auszurichten“, also alle Menschen zu erreichen.

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