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Postmoderner Brückenschlag und milieuübergreifende Ansätze

Barrieren, Fallen, Perspektiven

Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde, — alle, die an unserem Thema Brückenschlag in andere Milieus interessiert sind!

Ich möchte beginnen mit einem Zitat, das mir nachgeht, so lange wie ich es kenne. Es ist so kompliziert formuliert, daß es glatt von mir stammen könnte. Aber es ist trotzdem gut. Es fasst die Not, die Herausforderung zusammen, vor der wir stehen, die uns heute morgen hier zusammengeführt hat und der wir uns gemeinsam stellen wollen. Es lautet: „Die vielfältigen sozialen und kulturellen Begrenztheiten und Beschränktheiten des kirchlichen Lebens, insbesondere des parochialen Gemeindelebens, scheinen also darin zu kulminieren, ganze Bevölkerungsgruppen, voran die Mehrheit der Jugendlichen, aus dem kirchlichen Kommunikations- und Handlungszusammenhang – sicher ungewollt, aber faktisch – auszuschließen bzw. ihnen das Leben schwer zu machen.“

Tangens Institut

Wie der Name „TANGENS“ assoziieren lässt, geht es um die Berührung von zwei Größen, bei unserem Institut um den Kontakt zwischen Evangelium und sich immer weiter säkularisierender und immer pluraler werdender Lebenswelt. TANGENS ist Dienstleister für Kirchen und Freikirchen, Einrichtungen im christlichen Raum und darüber hinaus. Das Institut arbeitet unter anderem mit dem SINUS- Sozialforschungsinstitut, Heidelberg/ Berlin zusammen und versteht sich als Bindeglied zwischen empirischer Sozialforschung einerseits und christlich-kirchlichen Einrichtungen, die sich zum Ziel setzen, das Evangelium auch in unserer pluralen und hoch ausdifferenzierten Gesellschaft „allem Volk auszurichten“, also alle Menschen zu erreichen.

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