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Predigt zu Lukas 1,68-79

4. Sonntag im Advent, 20. Dezember

Diese Prophetie (v.67) hat es in sich. Der Hymnus (das Loblied) des Zacharias ist ungeheuer konzentriert, gesättigt an Anspielungen und Bezugnahmen auf das AT, kunstvoll wie ein Gedicht  konzentriert:
• Nicht weniger als 12mal wird auf das AT Bezug genommen;
• dem Loblied der geschehenen Gottestaten (v.68-75) folgt (v.77-79) die Ansage der zukünftigen Bedeutung des neugeborenen Kindes. In der Mitte (v.76) wird gesagt, wer dieser Johannes ist und was seine Aufgabe ist.
• In umgekehrter Reihenfolge kommen die Begriffe besuchen (v.68; v.78a), Volk (v.68b; v. 77a), Heil (v.69; v.77a), Propheten (v.70; v.76), Feinde (v. 71; v.75), Hand (v.71; 74), unsere Väter (v. 72; v.73) vor.
So begreift Zacharias: Endlich, endlich ist etwa in Bewegung gekommen. Endlich scheint das zu beginnen, was Gott, der Herr, schon so unendlich lange angesagt, zugesagt, verheißen, versprochen und das er bis dato nicht erfüllt, nicht eingelöst hatte.

Tangens Institut

Wie der Name „TANGENS“ assoziieren lässt, geht es um die Berührung von zwei Größen, bei unserem Institut um den Kontakt zwischen Evangelium und sich immer weiter säkularisierender und immer pluraler werdender Lebenswelt. TANGENS ist Dienstleister für Kirchen und Freikirchen, Einrichtungen im christlichen Raum und darüber hinaus. Das Institut arbeitet unter anderem mit dem SINUS- Sozialforschungsinstitut, Heidelberg/ Berlin zusammen und versteht sich als Bindeglied zwischen empirischer Sozialforschung einerseits und christlich-kirchlichen Einrichtungen, die sich zum Ziel setzen, das Evangelium auch in unserer pluralen und hoch ausdifferenzierten Gesellschaft „allem Volk auszurichten“, also alle Menschen zu erreichen.

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