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„Schaue die Zertrennung an!“

Regionale und lokale Konflikte

Regionale und lokale Konflikte zwischen evangelischen Kirchengemeinden und Gemeinden alternativen Typs und die ihnen inhärente Logik

Dieser Beitrag soll helfen, Brücken zu bauen – Brücken über mentale, kognitive und theologische Gräben hinweg. Dazu werden die Argumente jeder Seite in der mir jeweils bestmöglichen und stärksten Weise präsentiert. Anlass für dieses auf manche provokativ wirkende Verfahren sind die an vielen Orten zu beobachtenden Spannungen, Konflikte und Konfrontationen zwischen alteingesessenen Kirchen und Gemeinden einerseits mit Neugründungen und Aufbrüchen andererseits. Das Miteinander oder oft genug Widereinander von Christen kann vor Ort ungeheuer
schmerzhafte und kräftezehrende Formen annehmen. Ich versuche im Folgenden keinen theologischen Traktat zur Klärung der anstehenden Fragen. Ich möchte vielmehr die jeweiligen Positionen idealtypisch nachzeichnen und jeweils für sich plausibilisieren, indem ich die ihnen inhärente Logik nachzeichne, die sie für ihre jeweiligen Vertreter so evident richtig macht. Im Blick sind dabei auch, aber nicht in erster Linie, die landeskirchlichen Gemeinschaften, im Fachjargon „Gnadau“ genannt, im Fokus stehen vielmehr die an Zahl ständig wachsenden independenten Gemeinden, die
sich teilweise völlig unabhängig verstehen und oft keinem Verband angehören.

Tangens Institut

Wie der Name „TANGENS“ assoziieren lässt, geht es um die Berührung von zwei Größen, bei unserem Institut um den Kontakt zwischen Evangelium und sich immer weiter säkularisierender und immer pluraler werdender Lebenswelt. TANGENS ist Dienstleister für Kirchen und Freikirchen, Einrichtungen im christlichen Raum und darüber hinaus. Das Institut arbeitet unter anderem mit dem SINUS- Sozialforschungsinstitut, Heidelberg/ Berlin zusammen und versteht sich als Bindeglied zwischen empirischer Sozialforschung einerseits und christlich-kirchlichen Einrichtungen, die sich zum Ziel setzen, das Evangelium auch in unserer pluralen und hoch ausdifferenzierten Gesellschaft „allem Volk auszurichten“, also alle Menschen zu erreichen.

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