Orientierung

M. A. Evangelische Gemeindepraxis

M. A. Ev. Theologie oder M. A. Ev. Gemeindepraxis?

Die Evangelische Hochschule Tabor bietet zwei theologische Masterstudiengänge an, die sich insbesondere durch die unterschiedlichen Möglichkeiten des Zugangs unterscheiden. Darüber hinaus gibt es noch unterschiedliche Akzentsetzungen.

Im Folgenden sind die wichtigsten Unterschiede in Tabellenform aufgelistet, sie sind zugleich als Entscheidungshilfe gedacht für diejenigen, die vor der Frage stehen, welcher Studiengang für sie in Frage kommt.

M. A. Evangelische Theologie

M. A. Evangelische Gemeindepraxis

Zugang über B. A. in Evangelischer Theologie – konsekutiver Studiengang

Zugang über B. A. in Theologie, aber auch über theologisch-religionspädagogische Ausbildung und anschließende mehrjährige Berufspraxis möglich (mit Eignungsprüfung)

unterschiedliche theologische Schwerpunkte möglich

Schwerpunkt in der Praktischen Theologie, mit Praxisprojekt

praxisorientiert, z. T. forschungsorientiert

hoher Praxisbezug

Vollzeitstudium und berufsbegleitendes Studium möglich

berufsbegleitend

stärkere Betonung des Eigenstudiums und umfangreichere Seminararbeiten

mehr Präsenzzeiten und kürzere Seminararbeiten

Weiterführung mit Promotion in Deutschland ggf. möglich

Keine anschließende Promotion

Staatlich anerkannter M. A.-Abschluss, der u. a. für Leitungsaufgaben

in Kirche/Gemeinde und darüber hinaus qualifiziert

 

 

Studieninformationstage

Sie können die EH TABOR und das Studium live an einem unserer Studieninformationstage kennenlernen oder einen individuellen Besuchstermin vereinbaren.

Konzeption

Der M. A. Evangelische Gemeindepraxis …

  • erweitert und vertieft die in einem B. A.-Studium und Berufspraxis oder in einer entsprechenden Ausbildung und Berufspraxis erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen.
  • kann nur berufsbegleitend absolviert werden. Die Lehrveranstaltungen finden als Blocktage statt.
  • ist anwendungsorientiert.
  • kann als M. A.-Abschluss bei einer Tätigkeit im Ausland für die Bewilligung eines Visums ausschlaggebend sein.

Im Mittelpunkt stehen für eine gelingende Berufspraxis relevante Aspekte

  • Reflexion eigener Berufserfahrung und Vergewisserung der beruflichen Identität
  • Vertiefung praktisch-theologischer Grundlagen
  • Erweiterung der Kompetenzen in verschiedenen Praxisfeldern

 Das Studium

  • fördert die persönliche Entwicklung.
  • stärkt die Integration von geistlichem Leben und Dienst.
  • erweitert die Kompetenzen im Bereich Leiterschaft und Führung.

 Die einzelnen Module…

  • vermitteln aktuelle fachliche und praxisorientierte Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden.
  • verbinden biblische, historisch-systematische und praktische Theologie.
  • befähigen zu einer praxisbezogenen theologischen Arbeit.
  • werden teilweise durch Kleingruppen zur kollegialen Beratung vertieft
  • fördern verantwortliches Handeln in Kirche und Gesellschaft.

Alle Module des Studiengangs können zur individuellen Weiterbildung auch einzeln belegt werden.
Hier finden Sie eine Aufstellung der Module.

Inhalt und Ablauf des Studiums

Der M. A. Ev. Gemeindepraxis…

  • ist ein Weiterbildungs-Studiengang.
  • wird berufsbegleitend absolviert (Blockseminare).
  • umfasst 4-6 Semester mit insgesamt 60 CP.

Aufteilung der 60 Creditpunkte (CP) im Normalfall:

  • 36 CP: Sechs Module mit je 6 CP.
  • 8 CP: Ein Praxisprojekt, das in Verbindung mit einem anderen Modul durchgeführt wird.
  • 16 CP: Masterarbeit, die Fragen der Gemeindepraxis und theologische Reflektion miteinander verbindet

Die Module

Alle Module des Studiengangs können zur individuellen Weiterbildung auch einzeln belegt werden.

Die Anmeldung zu den Modulen ist hier möglich.

Derzeit gibt es für Ihre Auswahl keine Ergebnisse.

Modultermine

Eine Übersicht über die Termine der einzelnen Module finden Sie hier. In der Regeln werden die Module im 2-Jahres Rythmus angeboten.

Kosten

Informationen zu weiteren Stipendien gibt der Stipendienlotse der Bundesregierung.

Als berufsbegleitende Weiterbildung können der Studiengang oder einzelne Module durch die Bildungsprämie gefördert werden. Weitere Informationen dazu stellen wir Ihnen auf Anfrage gerne zur Verfügung oder Sie besuchen www.bildungspraemie.de und bmbf.de.

Die Kosten für den Studiengang werden jeweils pro Creditpunkt (CP) berechnet:

Module mit Präsenzunterricht 110,00 €/CP
Module ohne Präsenzzeit (Masterarbeit, Praxisprojekt) 65,00 €/CP
Anerkennung externer Leistungen 25,00 €/CP

Dazu kommt die in jedem Semester fällige Immatrikulationsgebühr

bei bis zu 15 CP/Semester 70,00 €
bei mehr als 15 CP/Semester 140,00 €

Beispiel:

Teilzeitstudium in 6 Semestern, Immatrikulationsgebühr insgesamt 420 €
6 Module mit Präsenzunterricht, insgesamt 36 CP 3.960 €
Praxisprojekt, 8 CP 520 €
Masterarbeit, 16 CP 1040 €
Gesamtkosten 5.940 €

Die Kosten umfassen alle studienbezogenen Gebühren, ohne Unterkunft und Verpflegung während der Blockveranstaltungen.

Wenn nur einzelne Module belegt werden, werden anstelle der Immatriukulationsgebühr Verwaltungskosten in Höhe von 70 €/Modul erhoben.

Zudem sind (bei einem Vollzeitstudium) die Kosten für das obligatorische Semesterticket für den Rhein-Main-Verkehrsverbund zu tragen. Sie betragen 128,99 € (Stand 2022) pro Semester. Den Gültigkeitsbereich des Semestertickets finden Sie auf der Seite des AStA der TU Darmstadt.

Weitere Informationen zu den Kosten finden Sie hier.

Bei wem?

Lehrende des Studiengangs M. A. Ev. Gemeindepraxis

Studienvoraussetzungen

 Variante 1:

  • B. A. in Theologie mit mindestens 240 Creditpunkten (= 4 Studienjahre).
  • einschließlich einer Sprachprüfung in Griechisch (diese kann ggf. auch an der EH Tabor abgelegt werden).
  • mit einer Gesamtnote von 2,5 oder besser abgeschlossen.
  • eine anschließende Berufspraxis von mindestens zwei Jahren.

Weitere Regelungen:

  • Bei einer Gesamtnote unter 2,5 muss eine Eignungsprüfung absolviert werden.
  • Wenn der vorausgehende B. A. weniger als 240 CP umfasste, muss eine mind. zweijährige Berufspraxis vor der ersten Modulbelegung nachgewiesen werden. Außerdem muss eine Eignungsprüfung absolviert werden
  • An der EH Tabor kann auch eine vorbereitende Qualifizierung erfolgen (inkl. Eignungsprüfung).

Variante 2:

  • Fachhochschulzugangsberechtigung nach § 54 des Hessischen Hochschulgesetzes.
  • Berufsausbildung im theologisch-religionspädagogischen Bereich und eine anschließende mehrjährige Berufspraxis in einer entsprechenden Tätigkeit
  • Nachweis von Kenntnissen des neutestamentlichen Griechisch
  • Bestehen einer Eignungsprüfung, die dem Nachweis dient, dass ein Bewerber Kenntnisse und Kompetenzen auf dem Niveau eines B. A.-Abschluss nachweist und in der Lage ist, an einem Masterstudiengang teilzunehmen. 

Für Absolventinnen und Absolventen der folgenden theologischen Ausbildungsstätten und deren Vorgängerinstitutionen gilt ein vereinfachtes Verfahren: Theologisches Seminar St. Chrischona, Internationale Hochschule Liebenzell, Evangelische Hochschule Tabor (Marburg), Evangelistenschule Johanneum (Wuppertal), Evangelische Missionsschule Unterweissach, Gnadauer Theologisches Seminar Falkenberg, Forum Wiedenest e. V., Biblisch-Theologische Akadamie.

Studienbewerber sollen bereit sein, das Theologische Profil der Evangelischen Hochschule TABOR zu respektieren.

Bewerbung

Informationen zum Bewerbungsverfahren und allen dafür notwendigen Dokumenten finden sich hier.

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