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Wilhelmina Blazejewski (1851-1927) und ihre Bedeutung als erste Oberin des Vandsburger Diakonissen-Werkes (Forschungsprojekt)

Forschungsbeschreibung

Wilhelmina Blazejewski (1851-1927) war die erste Oberin des zunächst Borkener, dann Vandburger Schwesternhauses, das die zur Keimzelle des Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverbands (DGD) werden sollte. Sie kann als wichtige Figur des neuzeitlichen Diakonissenwesens gelten, weil sie dem neuartigen Borkener Schwesternhaus die wesentliche Prägung vermittelte und dessen Fortbestand in der entscheidenden Krisenphase kurz nach der Gründung gesichert hat. Das Forschungsprojekt hat ergeben, dass Wilhelmina Blazejewski das evangelistische Kernanliegen des DGD stark verinnerlicht hatte und somit den ersten Schwestern des DGD das völlig neuartige Konzept einer Diakonisse vorlebte, deren Leben und Dienst vor allem von den Aspekten der Evangelisation und Heiligung bestimmt sein sollte. Dies hat die Prägung der diakonischen Arbeit im Neupietismus maßgeblich mitgeprägt.

Projektrahmen

Förderung

Haushalt der Ev. Hochschule Tabor

Vernetzung

Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (Verlag Traugott Bautz)

Laufzeit

07/2015 - 12/2017

Publikationen

  • BLAZEJEWSKI, Wilhelmina Clasina, * 1. Mai 1851 in Utrecht, † 18. Januar 1927 in Marburg, Mitgründerin und erste Hausmutter des ersten Schwesternhauses des Deutschen-Gemeinschafts-Diakonieverbands in Borken/Vandsburg, in: BBKL XXXVIII (2017), 235-238.

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