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„Zum Beweis dessen hat er ihn auferweckt!“

Die Auferstehung und was wir wissenschaftlich dazu sagen können

Glaube braucht Gründe; Glaube hat Gründe
Wir kennen die berühmte Szene: Der Apostel Paulus wagt sich ins Zentrum griechischer-philosophischer Gelehrsamkeit, dahin, wohin alle gehen, die meinen, sie hätten etwas Neues und Wichtiges zu sagen. In Apostelgeschichte 17 wird uns vorgestellt, wie er das tut. Geschickt fädelt sich Paulus ein in die Gedankenwelt seiner Zuhörer. So lange er philosophisch bleibt, hören sie ihm gerne zu. Doch dann wird Paulus konkret. Er spricht von dem Gott, der in der Geschichte handelt und der diese Weltgeschichte an Sein Ende bringen wird. Paulus behauptet das aber nicht nur. Er nennt einen Beweis, einen Beleg, einen Denkgrund für seine Überzeugung: „Zum Beweis dafür hat er ihn [= Jesus] von den Toten auferweckt.“ (Apg 17,31) Und sofort geht die Debatte los. Die Botschaft von der Auferstehung spaltet die Menschen. Die einen spotten, die anderen wollen weiter darüber nachdenken.

Zweierlei ist bemerkenswert an dieser Geschichte:
(1) Paulus sagt nicht einfach: Das müßt ihr glauben. Er formatiert das Evangelium nicht als Religion, als reine, bloße „Glaubenssache“. Er gibt Gründe an.
(2) Wo man für den Glauben argumentiert, trennen sich die Geister.

Tangens Institut

Wie der Name „TANGENS“ assoziieren lässt, geht es um die Berührung von zwei Größen, bei unserem Institut um den Kontakt zwischen Evangelium und sich immer weiter säkularisierender und immer pluraler werdender Lebenswelt. TANGENS ist Dienstleister für Kirchen und Freikirchen, Einrichtungen im christlichen Raum und darüber hinaus. Das Institut arbeitet unter anderem mit dem SINUS- Sozialforschungsinstitut, Heidelberg/ Berlin zusammen und versteht sich als Bindeglied zwischen empirischer Sozialforschung einerseits und christlich-kirchlichen Einrichtungen, die sich zum Ziel setzen, das Evangelium auch in unserer pluralen und hoch ausdifferenzierten Gesellschaft „allem Volk auszurichten“, also alle Menschen zu erreichen.

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