Auch im dualen Modus vereint der Bachelorstudiengang Praktische Theologie & Soziale Arbeit die Qualifikation zu professioneller Sozialer Arbeit bzw. Sozialpädagogik mit den wichtigsten praxisrelevanten Komponenten Evangelischer Theologie. Das macht PTSAdual für viele Praxisstellen attraktiv und eröffnet interessante Berufsmöglichkeiten in Einrichtungen der Sozialen Arbeit und Gemeinde.
B.A. Praktische Theologie & Soziale Arbeit | dual
NEU!
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Das duale Ausbildungskonzept bietet eine optimale Verzahnung der Lernorte Hochschule und Praxisstelle. So kannst du das Gelernte gleich im Alltag anwenden und wirst ganzheitlich gefördert. Die Präsenzphasen an der Hochschule sind so organisiert, dass Praxisstellen in ganz Deutschland in Frage kommen.
Die Wahl der Praxisstelle, mögliche externe Praktika sowie flexible Vertiefungsmodule bieten dir Chancen zur individuellen Profilschärfung.
Nicht zuletzt hat das duale Studium auch finanzielle Vorteile für dich: Du bekommst während des Studiums ein Ausbildungsgehalt und deine Praxisstelle übernimmt die Studiengebühren.
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Das Konzept des Studiengangs Praktische Theologie und Soziale Arbeit | dual an der EH Tabor findest du im Modulhandbuch. In 8 Semestern werden diese praktischen und wissenschaftlichen Inhalte vermittelt:
▶︎ Einstieg ins Studium (Methoden wissenschaftlichen Arbeitens, Persönlichkeitsentwicklung, Zeitmanagement)
▶︎ Grundlagen der Sozialen Arbeit (Geschichte, Theorien, Methoden)
▶︎ ergänzend zur eigenen Praxisstelle Einblick in weitere Handlungsfelder (z.B. Beratungskontexte, z.B. Sucht- oder Migrationsberatung, Arbeit mit straffälligen, wohnungslosen, geflüchteten Menschen)
▶︎ Bezugswissenschaften der Sozialen Arbeit (Pädagogik, Psychologie und Soziologie)
▶︎ Sozialrecht (Grundlagen, Kinder- und Jugendrecht)
▶︎ Theologie (Bibelkunde des Alten und Neuen Testaments, Systematische Theologie, Gebet, Gemeindeentwicklung)
▶︎ Kommunikation des Evangeliums (Homiletik, Rhetorik, Apologetik)
▶︎ Gemeindepädagogik
▶︎ Medienkompetenz (Medienpädagogik, Kommunikation).
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Winter- und Sommersemester bestehen aus jeweils 15 Wochen (Mitte September bis Ende Januar und Mitte März bis Ende Juni). Der Unterricht findet im Rahmen von zwei Präsenzphasen (jeweils eine Woche) pro Semester und durch regelmäßige digitale Veranstaltungen und asynchrone Aufgaben statt. Während des Semesters sollen neben den 19,5 Stunden in der Praxisstelle auch 20 Stunden für die Hochschulaufgaben zur Verfügung gestellt werden.
Hier findest du den vorläufigen Terminplan für das Studienjahr 26/27.
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Die dual Studierenden sind ganzjährig mit einer halben Woche (maximal 50 % der Regelarbeitszeit) in den Praxiseinrichtungen vor Ort tätig. Als Praxisstellen dienen christliche Werke und diakonische Einrichtungen in sozialarbeiterischen Handlungsfeldern, deren Fokus auf der Arbeit mit Familien, Kindern und Jugendlichen liegt. Neben den Theoriemodulen am Lernort Hochschule gibt es in jedem Semester ein Praxismodul. Hier werden die Studierenden dabei begleitet, durch eigenständige Aufgaben und Projekte immer mehr Verantwortung zu übernehmen.
Die Erfahrungen der eigenen Praxisstelle werden durch Hospitationen in anderen Handlungsfeldern im Rahmen der Praxismodule und durch ein praktisch-theologisches Praktikum erweitert.
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Du kannst direkt bei möglichen Praxisstellen anfragen, ob sie dual Studierende anstellen. Konkrete Informationen, welche Aufgaben auf eine potenzielle Praxisstelle zukommen würden, finden sich hier. Falls die Einrichtung, die deine Praxisstelle werden möchte, weitere Fragen hat, kann sie sich direkt an das Praxisamt wenden.
Falls du gerne PTSA dual studieren möchtest, aber noch keine konkrete Praxisstelle hast, können wir dich auch beraten.
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Den detaillierten Studienaufbau und Modulbeschreibungen findest du im Modulhandbuch PTSAdual.
Informationen zum Curriculum Lernort Praxis findest du im Auszug des Praxishandbuchs.
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Der B.A. Praktische Theologie & Soziale Arbeit dual der EHT ist staatlich anerkannt. Damit hast du nach erfolgreich abgeschlossenem Studium an der Evangelischen Hochschule Tabor mit der Bachelor-Urkunde einen europäisch anerkannten Hochschulabschluss in der Tasche, auf dem du, wenn du möchtest, ein Master-Studium aufbauen kannst
Der B.A. Praktische Theologie & Soziale Arbeit | dual der EHT vermittelt außerdem die staatliche Anerkennung als Sozialarbeiter/Sozialarbeiterin bzw. Sozialpädagogin/Sozialpädagoge. Absolventinnen und Absolventen sind also in allen Bereichen der Sozialen Arbeit und Sozialpädagogik voll anstellungsfähig, auch bei solchen, bei denen eine staatliche Anerkennung explizit gefordert ist.
Zudem ist der B.A. Praktische Theologie & Soziale Arbeit | dual der Evangelischen Hochschule Tabor von der Evangelischen Kirche in Deutschland in die Übersicht „EKD-weit anerkannte Abschlüsse für den diakonisch-gemeindepädagogischen Dienst“ aufgenommen worden. Daher können sich Absolventinnen und Absolventen dieses Studiengangs auf jede Stellenausschreibung im Bereich Soziale Arbeit, Sozialpädagogik und auch Gemeindepädagogik im Raum der Evangelischen Kirche bewerben.
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Das Studium an der Evangelischen Hochschule Tabor zeichnet sich insbesondere durch ein persönliches Miteinander von Lehrenden und Studierenden aus. Von kompetenten Professorinnen, Professoren und Lehrbeauftragten wird die ganze Breite der sozialarbeiterischen und theologischen Fächer fundiert und praxisrelevant vermittelt und du erhältst Impulse und Begleitung für dein geistliches Leben.
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Das Studium beginnt immer Mitte September und dauert 8 Semester. Ein Wechsel an die EHT ist nach Absprache auch zum Sommersemester möglich.
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Mit Abschluss des Studiums wird dir die Berufsbezeichnung „staatlich anerkannte Sozialpädagogin / staatlich anerkannter Sozialpädagoge“ bzw. „staatlich anerkannte Sozialarbeiterin / staatlich anerkannter Sozialarbeiter“ verliehen.
Damit eröffnen sich vielfältige Berufsmöglichkeiten in Einrichtungen der Sozialen Arbeit oder Diakonie mit folgenden Handlungsfeldern:
▶︎ Kinder- und Jugendhilfe, z.B. Jugendamt, Wohngruppen, Beratungsstellen, offene Kinder- und Jugendarbeit, Schulsozialarbeit
▶︎ Sozialdienst, z.B. im Krankenhaus, einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung, einer JVA
▶︎ Suchthilfe, stationäre Einrichtungen, Beratungsstellen, niedrigschwellige Begegnungsorte
▶︎ Migrationsbezogene Soziale Arbeit, z.B. in Unterkünften für Geflüchtete oder in Beratungsstellen
▶︎ Wohnungsnotfallhilfe, z.B. in Notunterkünften, Beratungsstellen oder niedrigschwelligen Begegnungsorten
▶︎ Sozialraumorientierte Soziale Arbeit und Gemeinwesenarbeit
▶︎ Freiwilligendienste, Vorbereitung und Begleitung von Freiwilligen im In- und Ausland
Die zusätzliche Kompetenz in Praktischer Theologie erschließt dir weitere Berufsfelder in christlichen Gemeinden und Werken:
▶︎ Christliche Kinder- und Jugendarbeit, z.B. Jugendgruppen, Konfirmandenarbeit, Freizeitarbeit, Schulung von Mitarbeitenden
▶︎ Erwachsenenarbeit, z.B. Seelsorge und Beratung, Glaubenskurse, Missionarische Arbeitsfelder
▶︎ Sozialmissionarische Projekte
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Durch den staatlich anerkannten Bachelor-Abschluss besteht die Möglichkeit, noch ein Master-Studium an einer deutschen oder ausländischen Hochschule/Universität anzuhängen. Entweder direkt im Fachgebiet der Sozialen Arbeit oder auch in anderen Studiengängen.
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Dein Studium an der EHT wird dich wachsen und reifen lassen, hin zu einer geistlichen Persönlichkeit, die zugleich theologisch differenziert und klar denken kann. Der Austausch mit deinen Kommilitoninnen und Kommilitonen aus den verschiedensten Konfessionen, Gemeinden und aus allen Ecken Deutschlands wird deinen Horizont erweitern.
Deine Persönlichkeitsentwicklung wird durch folgende Faktoren gefördert:
▶︎ Die Diversität der Lernorte birgt ein hohes Potenzial an fundierter und nachhaltiger Entwicklung von Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen für die zukünftige berufliche Tätigkeit.
▶︎ Erwerb von Selbstkompetenz durch personalisiertes Lernen (Deeper Learning und Digitales Lernen)
▶︎ Kollegiale Beratung mit Kommilitoninnen und Kommilitonen, die an ähnlichen Stellen arbeiten
▶︎ 1:1-Coaching durch Anleitung vor Ort
▶︎ Begleitung durch die Praxisdozentur an der Hochschule
▶︎ Theorie und Praxis sind eng miteinander verzahnt – Wissen wird ortsbezogen und beschreibend-analytisch am Einsatzort vertieft.
▶︎ Ständiger Transfer und Reflexion des Gelernten in die Praxis – Lernen an zwei verschiedenen Lernorten
▶︎ Von Anfang an am richtigen Platz studieren und arbeiten
Mehr zu Gemeinschaft und geistlichem Leben findest du hier.
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Die SLG ist eine beliebte Möglichkeit, nach dem Studium in einem Netzwerk von Tabor-Absolventinnen und Absolventen miteinander verbunden zu bleiben, um sich gegenseitig zu unterstützen und voneinander zu profitieren. Ziel der SLG ist, dass Menschen nicht nur gut in ihren Beruf einsteigen, sondern auch langfristig fruchtbar im Dienst sein können. Dazu gehören kollegialer Austausch, unterstützende Beziehungen und geistlicher Input. Die Mitglieder der SLG verstehen sich als Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter. Zur Studien- und Lebensgemeinschaft Tabor gehören momentan weltweit über 1000 Personen.